(6/6)„Lithium“: Zusammenfassung und Fazit

(6/6) „Lithium“: Zusammenfassung und Fazit.

Lithium-Ionen-Akkus stecken in Smartphones, Notebooks, Drohnen, Elektrofahrrädern, aber auch in Haushaltsgeräten, elektrisch betriebenem Werkzeug und Spielzeug. Auch die voranschreitende Elektromobilität im Automobilbau profitiert von der Entwicklung. Die Speicherkapazitäten sind im Vergleich zu konventionellen Akkumulatoren größer, ebenso ist aber auch die Gefahr bei der Lagerung und insbesondere beim Laden dieser Akkus im gewerblichen und privaten Bereich größer. Werden die Akkus unsachgemäß behandelt oder sogar beschädigt, können sie explodieren oder in Brand geraten. Beim Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus sind folgende Sicherheitsregeln zu beachten.

Obwohl Lithium-Akkus bei sachgemäßer Handhabung unter den vom Hersteller angegebenen Parametern bei der Verwendung weitestgehend sicher sind, sind folgende Aspekte zu beachten:

  • Mit Li – Energieträgern muss sorgsam umgegangen werden
  • Lagerung und Nachladen in feuerbeständig bzw. räumlich abgetrennten Räumen oder Bereichen bzw. unter Beachtung der Herstellerangaben
  • Besondere Schutzmaßnahmen während des Ladevorgangs beachten

Daraus ergibt sich im Fazit: Lagern und Laden Sie Lithium-Ionen-Akkus in einem dafür vorgesehenen Sicherheitsschrank mit einer geeigneten Sicherheitsklasse (z.B. F90)!

Im Falle einer Störung beim Ladevorgang:

  • Bei Betriebsstörungen, Ladegerät sofort abschalten.
  • Steckverbindung ziehen; Li-Ionen-Akku abklemmen, wenn gefahrlos möglich.
  • Festgestellte Mängel sofort dem fachlichen Vorgesetzten melden.

Im Falle eines Unfalls:

  • Retten, nur nach Gewährleistung der erforderlichen Schutzmaßnahmen.
  • Eigenschutz geht vor Rettung.
  • Ladegerät abschalten und unter Beachtung des Eigenschutzes möglichst die Steckverbindungen trennen.

 

 

 

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